Die 5 besten Programme zum Angebote schreiben 2026
Du kennst das vermutlich: Ein Interessent fragt an, du freust dich, öffnest Word – und verbringst die nächste Stunde damit, Abstände zu rücken, Preise zusammenzurechnen und zu hoffen, dass du beim letzten Mal nichts vergessen hast. Dann schickst du das Angebot raus, wartest, und wenn der Kunde zusagt, tippst du alles noch einmal in eine Rechnung.
Das ist kein Einzelfall. Es ist der Alltag vieler Freelancer und Selbstständiger wie Coaches oder Handwerker in Deutschland.
Dabei gibt es längst Programme, die genau diesen Prozess übernehmen: Angebot in wenigen Minuten erstellen, direkt versenden, bei Zusage per Klick in eine Rechnung umwandeln. Kein doppeltes Eintippen, kein Formatierungsstress, kein Suchen in alten Dateiordnern.
Wir haben 5 Tools verglichen, die für kleine bis mittlere Unternehmen sinnvoll sind. Mit ehrlicher Einschätzung zu Stärken, Schwächen und Preisen. Damit du am Ende weißt, was wirklich zu dir passt.
- Die Top 5 Angebotsprogramme im Schnellcheck
- Worauf solltest du bei der Wahl deiner Angebotssoftware achten?
- Die 5 besten Programme zum Angebot schreiben im Detail
- Angebotsprogramm vs. Word: Was ist der Unterschied?
- Branchen-Check: Welches Angebotsprogramm passt zu dir?
- Was sollte ein Angebot enthalten?
- Fazit: Das richtige Angebotsprogramm für dich
Die Top 5 Angebotsprogramme im Schnellcheck
Preise Stand: Mai 2026. Günstigster verfügbarer Tarif.
Hier noch ein Tipp: Denk gerade beim Preis nicht nur an die Tool-Kosten, sondern auch an deine Arbeitszeit. Brauchst du nur 2 Minuten pro Angebot statt 10, sparst du über viele Angebote einiges an Zeit, die du z.B. in Kundenakquise und -betreuung stecken kannst.
Worauf solltest du bei der Wahl deiner Angebotssoftware achten?
Mit einer Angebotssoftware kannst du professionelle Angebote erstellen, versenden und verwalten: mit wiederverwendbaren Vorlagen, automatischer Nummerierung und direkter Verbindung zur Rechnungsstellung.
Bevor wir aber in die einzelnen Tools einsteigen, kurz zur Frage: Worauf kommt es bei der Auswahl eigentlich genau an?
- Professionelle Vorlagen: Dein Angebot ist oft der erste echte Eindruck, den ein potenzieller Kunde von dir bekommt. Eine saubere, anpassbare Vorlage mit deinem Logo und deinen Farben macht einen deutlichen Unterschied.
- Angebot in Rechnung umwandeln: Der häufigste Zeitfresser bei manuellen Angeboten ist es, Daten immer wieder einzutragen. Mit einem guten Tool wandelst du ein akzeptiertes Angebot per Klick in eine Rechnung um – ohne alles neu eintippen zu müssen.
- Produkte und Leistungen wiederverwenden: Wer regelmäßig ähnliche Angebote schreibt, spart enorm Zeit, wenn er Artikel und Leistungen einmal anlegt und immer wieder abrufen kann.
- Alle wichtigen Angaben: Anders als bei Rechnungen gibt es für Angebote keine gesetzlichen Pflichtangaben. Aber: Je vollständiger dein Angebot ist, desto weniger Rückfragen bekommst du und desto klarer ist die Basis, wenn ein Auftrag zustande kommt. Eine gute Software hilft dir dabei, die wichtigsten Angaben nicht zu vergessen.
- Direktversand per E-Mail: Angebot fertig, direkt raus – ohne Zwischenschritt über ein externes E-Mail-Programm.
- Preis-Leistung: Die meisten Selbstständigen brauchen kein Enterprise-Tool. Es sollte erschwinglich sein und nicht mehr können, als du brauchst.
Die 5 besten Programme zum Angebot schreiben im Detail
1. sevdesk: das beste Gesamtpaket für Selbstständige und Kleinunternehmer
sevdesk ist speziell für Freelancer, Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland entwickelt worden. Was das in der Praxis bedeutet: Die Oberfläche ist so aufgeräumt und intuitiv gestaltet, dass du keine Vorkenntnisse in Buchhaltung oder Software brauchst, um sofort loszulegen. Kein stundenlanger Einrichtungsaufwand, kein Handbuch wälzen, sondern du erstellst dein erstes Angebot in wenigen Minuten.
Dabei steckt hinter der einfachen Oberfläche deutlich mehr als ein reines Angebotsprogramm: sevdesk verbindet Angebote, Rechnungen und Buchhaltung in einem System. Was du im Angebot erfasst, fließt direkt weiter – bis zur Rechnung und von da weiter in die Vorbereitung deiner Steuererklärungen.
Das kannst du mit sevdesk machen:
- Professionelle Angebote in wenigen Minuten erstellen mit anpassbaren Vorlagen, eigenem Logo und individuellen Texten
- Produkte, Leistungen und Preise einmalig im Artikelstamm anlegen und in jedem neuen Angebot per Klick einfügen
- Angebote direkt aus der Software per E-Mail versenden
- Einen Angebotslink erstellen, den du dem Kunden schickst: der Kunde kann das Angebot direkt online einsehen und annehmen, ohne Rückmail oder PDF-Hin-und-her. Das macht den Weg zum bestätigen Auftrag noch kürzer.
- Angebot nach Auftragserteilung direkt in eine Rechnung oder Auftragsbestätigung umwandeln – ohne etwas neu eintippen zu müssen
- Automatische Angebotsnummer und eine saubere Struktur, die nichts Wichtiges vergisst
- Alle Dokumente sind für den Steuerberater zugänglich (per DATEV-Export oder direkter Zusammenarbeit im Tool)
- Mobile App für iOS und Android: Angebote auch unterwegs erstellen und versenden
Was sevdesk von den anderen unterscheidet: Du bekommst kein reines Angebots-Tool, sondern ein vollständiges System. Angebote fließen direkt in die Buchhaltung ein, Zahlungseingänge werden automatisch abgeglichen, und du hast jederzeit den Überblick über deine offenen Posten. Gerade für Einsteiger, die noch nie mit Buchhaltungssoftware gearbeitet haben, ist sevdesk die zugänglichste Lösung in diesem Vergleich – ohne dass dabei Funktionen fehlen.
Einschränkung: Die mobile App funktioniert offline nur eingeschränkt. Wer regelmäßig ohne Internetverbindung arbeitet, sollte das einplanen.
Preis: Ab 12,90 €/Monat. 14 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte nötig.
sevdesk ist ideal für: Freelancer, Selbstständige und Kleinunternehmer, die Angebote, Rechnungen und Buchhaltung in einem System haben wollen und Wert legen auf ein individuelles Design.
2. easybill
easybill ist eine deutsche Angebots- und Rechnungssoftware, die ohne großes Brimborium das liefert, was die meisten Selbstständigen brauchen: saubere Angebote, schnelle Rechnungsstellung und eine übersichtliche Verwaltung aller Dokumente. Die Software ist bewusst schlank gehalten – wer einen aufgeräumten Workflow ohne viele Extras bevorzugt, fühlt sich hier wohl.
Stärken von easybill:
- Solide Angebots- und Rechnungsfunktion, klar und ohne Ablenkung
- Produkte und Leistungen wiederverwendbar
- Angebot direkt in Rechnung umwandeln
- Made in Germany, DSGVO-konform, auf den deutschen Markt ausgerichtet
Einschränkung: Keine Mobile App. Für unterwegs nur eingeschränkt nutzbar über den Browser. Außerdem ist die Preisstruktur etwas modularer und dadurch komplexer.
Preis: Ab 12 €/Monat. 7 Tage kostenlos testen.
easybill ist ideal für: Selbstständige und Kleinunternehmer, die hauptsächlich am Rechner arbeiten und eine schlanke, unkomplizierte Lösung suchen.
3. Billomat
Billomat richtet sich an Selbstständige und kleine Teams, die vor allem eine gute Rechnungsautomatisierung suchen. Du kannst damit recht einfach Angebote schreiben und diese dann per Klick in Rechnungen umwandeln und den Status überwachen.
Stärken von Billomat:
- Solide Angebots- und Rechnungsfunktion
- Angebote aus der Software per Post oder E-Mail versenden
- Übersicht über Auftragsstatus bei allen Angeboten
- Produkte und Leistungen wiederverwendbar
Einschränkung: Die Oberfläche wirkt etwas weniger intuitiv, sodass der Einstieg etwas mehr Zeit braucht. Außerdem gibt es bei manchen Tarifen und Funktionen Nutzungslimits.
Preis: Ab 19,00 €/Monat. 14 Tage kostenlos testen.
Billomat ist ideal für: Agenturen und Dienstleister, die individuelle Workflows oder Integrationen benötigen.
4. Shine
Shine hat sich auf eine klare Zielgruppe spezialisiert: Selbstständige und Freelancer, die ihre Angebots- und Rechnungsprozesse einfach halten wollen. Das merkt man der Software an. Die Oberfläche ist aufgeräumt, der Workflow für Angebote und Rechnungen ist leicht zu verstehen. Und wer sein erstes Angebot erstellt, braucht keine Einarbeitungszeit.
Praktisch: Angebote sind in allen Shine-Tarifen enthalten, auch im kostenlosen Einstiegsplan. Wer erst einmal ausprobieren will, kann das ohne Risiko tun.
Stärken von Shine:
- Sehr saubere, intuitive Mobile App
- Angebote und Rechnungen aus einem Guss
- Automatische Berechnung der Umsatzsteuer
- Angebote direkt in Rechnungen umwandeln und digital versenden
- Minimalistisches Interface, das keine Einarbeit braucht
- 30 Tage kostenlos testen plus ein dauerhaft kostenloser Tarif
Einschränkung: Der Funktionsumfang im Bereich Buchhaltung und DATEV-Export ist eingeschränkter als bei sevdesk.
Preis: Ab 9,00 €/Monat. 30 Tage kostenlos testen.
Shine ist ideal für: Freelancer, die hauptsächlich mobil arbeiten, ein Tool mit einem schlanken Workflow suchen und keine umfangreiche Buchhaltungsintegration brauchen.
5. Word und Google Docs
Ja, man kann ein Angebot auch in Word oder Google Docs schreiben. Und manchmal ist das völlig ausreichend – zum Beispiel, wenn du einmal im Jahr ein Angebot für ein einzelnes Projekt brauchst und kein monatliches Abo zahlen willst.
Für alle anderen ist die Wahrheit aber ernüchternd:
- Keine automatische Angebotsnummerierung
- Keine Prüfung aller wichtiger Angaben
- Kein Tracking, ob das Angebot geöffnet wurde
- Keine Umwandlung in eine Rechnung – alles manuell
- Keine GoBD-konforme Archivierung
- Kein direkter E-Mail-Versand aus dem Tool heraus
Du baust dir jedes Mal von vorne auf, was ein gutes Angebotsprogramm einmal einrichten und dann automatisieren würde. Ab dem zweiten oder dritten Angebot im Monat frisst das mehr Zeit, als es dir vielleicht an Geld spart.
Word und Google Docs sind sinnvoll für: Wer maximal 1–2 Angebote im Jahr schreibt und kein Budget in ein Tool investieren möchte. Sobald das Volumen steigt, lohnt sich der Wechsel.
Angebotsprogramm vs. Word: Was ist der Unterschied?
Für viele ist Word oder Google Docs der erste Anlaufpunkt. Weil man es oft eh schon im Einsatz hat. Schauen wir uns nochmal an, wie es im Vergleich zu einer Software abschneidet:
Zusammengefasst: Wer Angebote mit Word schreibt, betreibt "Copy-and-Paste-Roulette" Einmal vergessen, die alte Kundennummer oder das Datum zu ändern, und schon wirkt man unprofessionell. Und es kostet viel mehr Zeit und damit auch Geld.
Branchen-Check: Welches Angebotsprogramm passt zu dir?
Kein Tool passt für jeden. Hier sind konkrete Empfehlungen nach Branche und Situation.
Freelancer und Kreative (Designer, Texter, Fotografen)
Du schreibst Angebote für Projekte, jonglierst mit verschiedenen Kunden und willst nach Auftragserteilung schnell eine Rechnung rausschicken können. Hier empfehlen wir sevdesk oder Shine. Beide bieten eine schnelle Angebotserstellung mit professionellen Vorlagen. sevdesk hat dabei den Vorteil, dass Angebote und Rechnungen direkt mit der Buchhaltung verknüpft sind – praktisch, wenn du deine Steuern selbst machst oder deinem Steuerberater den Zugang gibst. Und es bietet dir die Möglichkeit projektbasiert zu arbeiten und Arbeitsstunden zu erfassen und direkt abzurechnen.
Handwerker und Dienstleister
Wenn du regelmäßig ähnliche Leistungen anbietest, sei es als Elektriker, Maler, IT-Dienstleister oder Berater, spart dir der Artikelstamm in sevdesk bei jedem Angebot Zeit. Einmal anlegen, immer wieder abrufen. Kein manuelles Eintippen von Leistungen, Stückzahlen und Preisen. Außerdem kann du mit sevdesk auch von unterwegs Angebote schreiben und verschicken und siehst jederzeit, ob das Angebot schon angenommen wurde. Du willst Material und Arbeitsstunden voneinander trennen? Kein Problem mit sevdesk. Und du kannst mit nur einem Klick Abschlagsrechnungen erstellen.
Agenturen und Beratungsunternehmen
Ihr schreibt Angebote für unterschiedliche Kunden, mit unterschiedlichen Leistungspaketen und Preismodellen. Gleichzeitig läuft im Hintergrund die Buchhaltung, Ausgangsrechnungen wollen nachverfolgt werden und irgendwo muss der Steuerberater noch Zugang bekommen. Das ist genau das Szenario, für das sevdesk gebaut ist: ein System, das alle diese Fäden zusammenhält – vom ersten Angebot bis zum DATEV-Export. Wer darüber hinaus eigene Integrationen oder API-Anbindungen zu anderen Tools braucht, kann auch Billomat in Betracht ziehen.
Gründer und Selbstständige im ersten Jahr
Du weißt gerade noch gar nicht genau, wie viele Angebote du schreiben wirst, wie deine Kunden ticken und ob du die Buchhaltung irgendwann auslagern willst. Das ist völlig normal. Genau deshalb lohnt sich ein Tool, das mit dir mitwächst, statt eines, das du in sechs Monaten wieder wechseln musst. sevdesk ist so aufgebaut, dass du sofort loslegen kannst – ohne Vorkenntnisse, ohne Einarbeitungszeit. Und wenn dein Geschäft wächst, wächst die Software mit: mehr Automatisierung, Steuerberater-Zugang, Belege scannen per App. Du startest klein und hast trotzdem alles, was du brauchst.
Wer nur gelegentlich Angebote schreibt
Wer wirklich selten Angebote braucht, kommt mit Word oder Google Docs aus. Wächst das Volumen oder wächst der Wunsch nach Professionalität, ist der Einstieg bei sevdesk oder Shine der nächste logische Schritt.
Was sollte ein Angebot enthalten?
Gesetzliche Pflichtangaben wie bei einer Rechnung gibt es für Angebote nicht. Trotzdem lohnt es sich, ein Angebot vollständig zu halten. Denn: Je klarer das Dokument, desto weniger Rückfragen bekommst du, und desto sicherer ist die Basis, wenn ein Auftrag zustande kommt.
Diese Angaben sollte ein gutes Angebot enthalten:
- Dein vollständiger Name und deine Adresse (bzw. die deines Unternehmens)
- Name und Adresse des Kunden
- Datum der Ausstellung
- Eine eindeutige Angebotsnummer
- Genaue Beschreibung der angebotenen Leistungen oder Produkte
- Preise (netto, Mehrwertsteuersatz, Bruttobetrag)
- Gültigkeitsdauer des Angebots
- Ggf. Hinweis auf Kleinunternehmerregelung
Kein Gesetz zwingt dich dazu, aber wenn ein Angebot angenommen wird und später Unklarheiten entstehen, bist du froh, dass alles schwarz auf weiß festgehalten ist. Gute Angebotssoftware wie sevdesk hilft dir dabei, diese Angaben standardmäßig im Dokument zu haben, ohne jedes Mal von vorne anfangen zu müssen.
→ Mehr dazu: Was muss in ein Angebot?
Fazit: Das richtige Angebotsprogramm für dich
Alle Tools in diesem Vergleich erledigen ihren Job. Aber wenn du ein Programm suchst, das nicht nur Angebote schreibt, sondern deinen gesamten kaufmännischen Alltag zusammenhält – ohne dass du Vorkenntnisse brauchst, ohne dass du zwischen fünf Tools wechseln musst – dann ist sevdesk die Antwort.
Du erstellst professionelle Angebote in wenigen Minuten, schickst sie per Link oder E-Mail raus, wandelst sie bei Auftragserteilung per Klick in eine Rechnung um und hast am Ende alles sauber für den Steuerberater aufbereitet. Kein Doppelaufwand, kein Suchen in alten Dateien, kein Formatierungsstress. Und das in einem System, das mit dir mitwächst – vom ersten Auftrag bis zum wachsenden Unternehmen.
Wer eine schlankere Desktop-Lösung ohne App sucht, ist mit easybill gut bedient. Wer individuelle Integrationen braucht, findet bei Billomat was er sucht. Und wer einen besonders einfachen mobilen Workflow will, kann Shine einen Blick geben.
Für alle anderen gilt: Teste sevdesk 14 Tage kostenlos – ohne Kreditkarte, ohne Risiko. Du siehst sofort, wie viel Zeit du bei jedem Angebot sparst.
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