Du hast dich entschieden, Accountable zu kündigen. Gut, dass du vorher kurz recherchierst, denn es gibt ein paar Dinge, die du wissen solltest. Zum Beispiel, dass das Löschen der App dein Abo nicht beendet. In diesem Artikel erfährst du, wie die Kündigung wirklich funktioniert, was du vorher noch erledigen solltest und warum sevdesk für viele die bessere Lösung danach ist.
Accountable Schritt für Schritt kündigen
Bei Accountable hängt der Kündigungsweg davon ab, wo du dein Abo ursprünglich abgeschlossen hast. Wir zeigen dir alle drei Möglichkeiten.
Damit du keine ungewollte Abbuchung erlebst: Die Kündigung muss aktiv erfolgen. Weder das Löschen der App noch deines Accounts reicht dafür aus.
Option 1: Über Accountable Web
- Melde dich bei Accountable Web an.
- Navigiere links unten zu deinem Konto.
- Öffne die Abonnementverwaltung.
- Wähle neben deinem Plan die Kündigung aus.
- Fertig, die Bestätigung kommt direkt im Anschluss.
Option 2: Über den Apple App Store
- Öffne den App Store und tippe oben rechts auf dein Profilbild.
- Gehe zu „Informationen anzeigen" und scrolle zum Bereich „Abonnements".
- Suche Accountable in der Liste und tippe es an.
- Wähle „Abonnement kündigen" und bestätige die Kündigung.
Option 3: Über den Google Play Store
- Starte den Google Play Store und öffne das Menü oben links.
- Unter „Abonnements" findest du eine Übersicht aller laufenden Abos.
- Wähle Accountable aus der Liste aus. Tippe auf „Abo kündigen", folge den Anweisungen und speichere die Bestätigung.
- Tippe auf „Abo kündigen", folge den Anweisungen und speichere die Bestätigung.
Wann musst du kündigen? Die Fristen bei Accountable
Bei Accountable gibt es keine klassische Kündigungsfrist, aber ein wichtiges Detail: Dein Abo verlängert sich automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Damit du nicht ungewollt in den nächsten Zeitraum rutschst, solltest du spätestens am letzten Tag deines aktuellen Abrechnungszeitraums kündigen.
- Monatliches Abo: Kündige bis zum letzten Tag des Monats, sonst startet der nächste Monat automatisch.
- Jährliches Abo: Kündige bis zum letzten Tag deines Vertragsjahres, sonst wird ein weiteres Jahr berechnet.
Eine Rückerstattung für bereits bezahlte Zeiträume gibt es nicht. Es lohnt sich also, den Termin im Blick zu behalten.
Musst du deine Testphase oder kostenlose Version kündigen?
Hast du Accountable nur im Testzeitraum ausprobiert und kein Abo abgeschlossen, wirst du automatisch auf den kostenlosen Tarif zurückgestuft. Du verlierst dann den Zugriff auf Premiumfunktionen, dein Account bleibt aber bestehen und du musst nichts weiter tun.
Möchtest du deinen Account komplett schließen, geht das direkt in der App unter Einstellungen → Persönliche Details → Benutzerkonto löschen. Du bekommst dann eine Bestätigungsmail, erst wenn du diese bestätigst, werden deine Daten dauerhaft gelöscht.
Falls du bei Accountable auch ein Geschäftskonto nutzt, solltest du vor der Kündigung prüfen, ob dort noch offene Transaktionen oder verknüpfte Zahlungen ausstehen. Das Konto separat zu klären ist wichtig, damit es nach dem Wechsel keine Überraschungen gibt.
Deine Checkliste für die Accountable Kündigung
Ein kurzer Check bevor du kündigst kann dir später viel Aufwand ersparen:
- Laufzeit prüfen: Wann endet dein aktuelles Abo? Das bestimmt, ab wann die Kündigung greift.
- Unterlagen exportieren: Belege, Rechnungen und Buchungshistorie am besten jetzt sichern, nicht erst später.
- Ausstehende Zahlungen klären: Nichts Offenes hinterlassen, prüfe Rechnungen und Zahlungen vor dem Wechsel.
- Steuerbüro informieren: Wer mit einem Steuerberater arbeitet, sollte den Wechsel frühzeitig ansprechen.
- Kündigungsbestätigung sichern: Speichere sie ab, du weißt nie, wann du sie brauchst.
Du hast gekündigt? Was kommt jetzt?
Accountable macht vieles richtig, vor allem für Freiberufler, die ihre steuerlichen Pflichten im Blick behalten wollen. Aber sobald dein Business wächst oder du mehr brauchst als EÜR und UStVA, stößt Accountable schnell an seine Grenzen.
sevdesk ist breiter aufgestellt. Nicht nur für die Steuer, sondern für den gesamten kaufmännischen Alltag:
- Mehr als nur Steuern Wo Accountable hauptsächlich bei steuerlichen Pflichten unterstützt, deckt sevdesk den kompletten Prozess ab: Angebote schreiben, Auftragsbestätigungen versenden, Lieferscheine erstellen, Rechnungen stellen, alles in einem Tool.
- Desktop und App, kein Entweder-oder Accountable ist stark auf die App ausgerichtet. sevdesk bietet dir beides: Belege mobil per App erfassen und Rechnungen schreiben, oder strukturiert am Desktop arbeiten, je nachdem, was der Moment gerade erfordert.
- Für komplexere Fälle gemacht Arbeitest du mit einem Steuerberater zusammen, übergibst du in sevdesk per DATEV-Export ganz reibungslos. Und wo Accountable bei Integrationen schnell an seine Grenzen stößt, verbindet sevdesk sich nahtlos mit Tools, die du ohnehin schon nutzt von Shop-Systemen über CRM bis hin zu Zahlungsanbietern. So läuft vieles automatisch im Hintergrund, ohne dass du manuell eingreifen musst.
Neugierig geworden? Alle Details zum Vergleich findest du auf unserer Accountable-Alternativseite.
Dein Wechsel von Accountable zu sevdesk in 3 Schritten
Der Umzug klingt aufwendig? Ist er nicht. Plane etwa eine Stunde ein, dann bist du startklar.
Schritt 1: Daten aus Accountable sichern
- Alle Belege und Rechnungen herunterladen
- Kontoumsätze und Buchungshistorie exportieren
- Alles in einem übersichtlichen Ordner ablegen
Schritt 2: Kostenlosen sevdesk Zugang einrichten
Starte deinen kostenlosen sevdesk Zugang. Trage deine Firmendaten ein, lade dein Logo hoch und stelle deinen Steuersatz ein. Das war es auch schon, dein Konto ist einsatzbereit.
Schritt 3: Daten in sevdesk importieren und loslegen
Deine gesicherten Daten aus Accountable lädst du jetzt in sevdesk hoch. Das geht schneller als gedacht:
- Kontakte importieren: Kunden und Lieferanten lassen sich bequem per CSV-Datei direkt in sevdesk einlesen. Eine genaue Anleitung dazu findest du in unserem Hilfecenter zum Kontaktimport.
- Belege hochladen: Lade deine exportierten Belege in sevdesk hoch, die automatische Belegerkennung liest Rechnungsnummer, Datum und Betrag selbstständig aus. Was nicht erkannt wird, kannst du manuell ergänzen.
- Bankkonto verknüpfen: Verbinde dein Geschäftskonto direkt in sevdesk, damit neue Transaktionen automatisch erkannt und zugeordnet werden.
Alles, was du für den Umzug brauchst, haben wir in unserer Übersicht zu den Importmöglichkeiten zusammengestellt.








